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Arthrose Knie – Gonarthrose bzw. Kniegelenksarthrose

Die Arthrose Knie wird auch als Gonarthrose, Kniegelenksarthrose oder Kniearthrose bezeichnet und ist bei unbehandeltem Verlauf eine äußerst schmerzhafte gesundheitliche Beeinträchtigung.

Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis

  • Arthrose: Hierbei kommt es durch verschiedene Ursachen (siehe im Teil 1: Arthrose Knie – Ursachen und Symptome) zu einer Schädigung der knorpeligen Substanz im Knie, welche gemeinsam mit der Gelenkschmiere für eine schmerz- und reibungslose Physiologie des Kniegelenks verantwortlich ist.
  • Arthritis: Hierbei erfolgen ebenfalls schmerzhafte Einschränkungen der Beweglichkeit, welche jedoch durch entzündliche Prozesse vorangetrieben werden.


Hier eine kurze Übersicht, worüber du dich nachfolgend informieren kannst. Ich habe die einzelnen Zeilen verlinkt, so kannst du schneller und bequemer zum jeweiligen Thema (und wieder hierher zurück) gelangen.

Arthrose Knie – Symptome und Ursachen

Ursachen der Arthrose Knie

Verschiedenste Ursachen können die Entstehung einer Gonarthrose begünstigen; das bedeutet, dass Kniegelenksarthrose nicht unbedingt vom Lebensalter abhängig ist.

Die 2 grundsätzlichen Formen als Ursache der Arthrose Knie

  • Primäre Arthrose
    Dabei handelt es sich um Gonarthrose, die ohne ersichtlichen Grund auftritt. Da die genauen Ursachen noch nicht ausreichend erforscht sind, vermutet die Wissenschaft eine erbliche Veranlagung. Derzeit wird intensiv geforscht, welche Gene hinter der Krankheit Arthrose stecken könnten.
    Bis dato ist jedoch klar, dass eine genetische Vorbelastung nicht unbedingt zum Verschleiß der Gelenke führen muss, was bedeutet, dass man trotz erblicher Belastung sein Leben lang gesunde Gelenke haben kann.
  • Sekundäre Arthrose
    Hierzu sind die Hintergründe besser bekannt: Es handelt sich dabei um äußere Einflüsse und meist führt eine Kombination aus mehreren Ursachen (siehe nachfolgend) zum Auftritt der Arthrose im Knie, aber auch in anderen Gelenken.
    Die Ursachen sollten daher möglichst genau demaskiert werden, um gezielte Maßnahmen gegen den Abbauprozess ergreifen zu können.
  • Mögliche Ursachen einer sekundären Arthrose

    • Verletzungen und Unfälle
      Viele Kniegelenksarthrosen treten in Folge von Unfällen und Verletzungen auf, und das mitunter erst nach Jahren.
    • Anhaltende Überlastung
      Bestimmte Bewegungen Tag für Tag und über Jahre hinweg ausgeführt, können zur Überlastung der betreffenden Gelenke führen. So sind berufsbedingte Arthrosen keine Seltenheit; beispielsweise entwickeln Fliesenleger häufig eine Gonarthrose.
    • Varusgonarthrose Knie – Fehlstellungen
      Aber manche Menschen entwickeln auch bereits in der Jugend Fehlstellungen des Kniegelenks, zum Beispiel in Form von O-Beinen, was zu einer außergewöhnlichen Belastung führt und den Abbau des Knorpels beschleunigen kann.
    • Übergewicht
      Überflüssige Kilos sind Gift für die Gelenke; besonders betroffen sind die Hüft- und vor allem die Kniegelenke, da diese am schwersten das Übergewicht zu tragen haben.
    • Gelenksentzündungen
      Auch Gelenksentzündungen können den Knorpel schädigen und somit eine Arthrose begünstigen.

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Symptome der Gonarthrose

Typische Symptome einer Knie-Arthrose sind:

  • Schmerzen im Knie beim Treppensteigen sowie beim Gehen in unebenem Gelände.
  • Beim so genannten Anlaufschmerz sind die Schmerzen zu Beginn der Bewegung stark, sie lassen dann langsam nach und tauchen nach anhaltender Belastung als so genannter Belastungsschmerz wieder auf.
  • Beim Tragen schwerer Gegenständen verstärken sich die Beschwerden.
  • Bei langem Sitzen treten Schmerzen im Bereich der Kniescheibe auf.
  • Beim Bewegen des Knies sind knirschende und knackende Geräusche wahrzunehmen.
  • Bei feucht-kaltem Wetter macht sich Empfindlichkeit bemerkbar.
Aktivierte Arthrose – was bedeutet das?

Mit fortschreitender Beeinträchtigung des Kniegelenks treten die Symptome intensiver auf. Die Schmerzen kommen öfter und machen sich schließlich auch im Ruhezustand bemerkbar.
Dieses Krankheitsstadium wird auch aktivierte Arthrose bzw. aktive Arthrose genannt. In weiterer Folge nimmt die Bewegungsfähigkeit des Knies immer mehr ab.

Die 4 Schweregrade einer Kniegelenksarthrose

  • Arthrose 1. Grades: leichte Auffaserung der Knorpel-Schicht an der Oberfläche
  • Arthrose 2. Grades: Einrisse bis zur Hälfte der Knorpel-Schicht und breite Auffaserungen an der Oberfläche
  • Arthrose 3. Grades: tiefe Einrisse der Knorpel-Schicht bis hin zum Knochen mit starker Auffaserung, Belastung des Gelenks kaum noch möglich
  • Arthrose 4. Grades: die Knorpel-Schicht ist aufgelöst, der Knochen liegt frei

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Kniegelenksarthrose – Behandlung

Allgemeine Behandlungsmethoden bei Gonarthrose

Bevor wir im Folgenden auf spezielle Behandlungsmethoden bei Knie-Arthrose eingehen, wollen wir vorerst einigen allgemeinen Behandlungsmethoden Aufmerksamkeit schenken.

Wie bereits mehrmals erwähnt, belastet Übergewicht bekanntermaßen den ganzen Körper mehr, somit auch das Skelett und hier speziell die Gelenke; du solltest deshalb danach trachten einige überschüssige Kilos loszuwerden.
Aber auch gezielte Gymnastik, zum Beispiel im Rahmen einer Physiotherapie kann helfen, eventuelle Muskelverkürzungen und Spannungen zu lösen und so zur Schmerzlinderung beizutragen. Eine Erhaltung der Beweglichkeit der Gelenke, aber auch eine Stärkung derselben sollte dabei ebenfalls unterstützend wirken.
Nicht zuletzt können auch physikalische Therapien, wie Wärme- und Kältebehandlungen, Stromapplikationen sowie Ultraschallbehandlungen zur Linderung der Schmerzen angewandt werden.

Behandlung durch Medikamente bei Kniegelenksarthrose

Sollten die oben erwähnten allgemeinen Behandlungsmethoden nicht den gewünschten Erfolg zeitigen, wird es sich nicht vermeiden lassen, diverse Schmerzmittel wie Paracetamol, nicht-steroidale Antirheumatika und schwach wirksame Opiate zur Anwendung kommen zu lassen.
Hierbei ist jedoch unbedingt zu beachten, dass Antirheumatika einerseits zwar sehr gute schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung haben, anderseits jedoch nicht zu unterschätzende Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt ausüben.
Paracetamol dagegen hat weniger Nebenwirkungen auf den Magen, ist aber durch die fehlenden entzündungshemmenden Eigenschaften weniger wirksam.

Knorpel-Schaden im Knie – Behandlung durch Nahrungsergänzungsmittel

Auch Nahrungsergänzungsmittel, wie z.B. Glucosamin-Sulfat und Chondroitin-Sulfat, können bei einem Knorpel-Schaden im Knie zur Anwendung kommen, denn diesen wird eine Knorpel schützende Wirkung nachgesagt. Allerdings ist deren, und auch die Wirkung anderer Substanzen, wie Diacerin, Avocado, Sojabohnen, Kollagene, Hagebutte etc. noch nicht eindeutig bestätigt.
Siehe hierzu auch unter Kniegelenksarthrose – Homöopathie und Alternativmedizin (hier klicken).

Arthrose Knie – Behandlung mit Cortison

Eine Infiltration des Kniegelenks mit Cortison hat einen nachgewiesenen stark schmerzstillenden und entzündungshemmenden Effekt. Allerdings hält die Wirkung nur bis maximal drei Wochen an.
Angewandt wird die Behandlung mit Cortison, wenn sich Flüssigkeit im Gelenk (Knie-Gelenkserguss) angesammelt hat, bei Reizzuständen und sonstigen nicht beherrschbaren Schmerzen. Eine Behandlung mit Cortison kommt entweder alleine oder als Ergänzung einer Therapie mit Schmerzmitteln zur Anwendung. Aufgrund der bekannten Nebenwirkungen des Cortisons ist allerdings von einer Dauertherapie abzuraten.
Beachte hierzu auch die unter Kniegelenksarthrose – Homöopathie und Alternativmedizin (hier klicken) angeführten Probleme bei Anwendung von Cortison.

Arthrose Knie – Behandlung mit Hyaluronsäure

Da es sich um den Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit handelt, erscheint eine Behandlung mit Hyaluronsäure (Infiltration des Kniegelenks) bei Arthrose Knie sinnvoll. Hyaluronsäure soll eine Art Schmierwirkung besitzen und somit die Stoßdämpfer-Funktion im Knie unterstützen. Ihre den Schmerz stillende und den Reiz hemmende Wirkung ist bekannt, leider konnte ein Wiederaufbau des Knorpels bisher noch nicht nachgewiesen werden.

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zur Behandlung bei Knie-Arthrose

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Arthrose Knie – Behandlung durch Akupunktur

Ergänzende Behandlungen wie z.B. die Akupunktur, können problemlos angewandt werden und werden auch von vielen Patienten als sehr hilfreich empfunden.

Arthrose Knieoperation – der „letzte Ausweg“!?

Zeitigt keine der vorhin erwähnten Behandlungsmethoden einen Erfolg, wird eventuell letztendlich eine der beiden grundsätzlichen Möglichkeiten der Knieoperationen zur Anwendung kommen müssen:

  • Gelenk erhaltende Operationen oder
  • Gelenk-Ersatz

Gelenk erhaltende Operationen – Kniegelenksspiegelung und Beinachsen-Korrektur

Bei Gelenke erhaltenden Eingriffen handelt es sich einerseits um die Kniegelenksspiegelung (vermutlich besser bekannt als Arthroskopie) und andererseits die Beinachsen-Korrektur (Umstellungsosteotomie).

  • Arthroskopie

    Bei der Arthroskopie wird über einen kleinen Hautschnitt eine Sonde mit einer Kamera in das Gelenk eingeführt. Über einen weiteren ebenso kleinen Schnitt können diverse Instrumente eingeführt werden, um das Gelenk entweder zu spülen oder geschädigte Knorpel und Knochen zu glätten. Die Vorteile einer Arthroskopie sind: Es wird kaum Gewebe zerstört, der Eingriff hinterlässt nur zwei kleine Narben und sie kann heutzutage auch schon ambulant durchgeführt werden.
    Hierzu ist jedoch erwähnenswert, dass Studien zeigen, dass eine Behandlung ohne Operation (also wie weiter oben beschrieben), oft genauso wirksam ist.
    Eine Arthroskopie ist somit bei der Arthrose Knie nicht immer empfehlenswert. Es sollten daher Vor- und Nachteile individuell zwischen Arzt und Patient besprochen werden.

  • Beinachsen-Korrektur

    Die Beinachsen-Korrektur wird vor allem bei jüngeren Patienten bei teilweisen Arthrosen sowie bei O-Beinen durchgeführt; dadurch kann eine Achsenfehlstellung wieder ausgleichen werden und so ein Gelenk-Ersatz um einige Jahre hinausgezögert werden.

  • Gelenk-Ersatz
  • Beim Gelenk-Ersatz werden zerstörte Gelenksanteile entfernt, eventuelle Fehlstellungen beseitigt und ein künstliches Gelenk eingesetzt. Dieser Eingriff ist vorrangig für Patienten mit stärkerer Arthrose geeignet.
    Wissenswert erscheint, dass die durchschnittliche Haltbarkeit von Knie-Prothesen nur ca. 8 – 15 Jahre beträgt, wobei dies stark abhängig ist vom Alter des Patienten, seinen Aktivitäten, Körpergewicht und seiner Knochen-Qualität. Es werden entweder nur Teile, oder falls notwendig das ganze Kniegelenk ersetzt.

Weitere Methoden der Arthrose Knieoperation

Andere operative Eingriffe, wie z.B. Knorpel-Transplantationen, Knorpel-Zelltransplantationen oder Mikro-Frakturierungen, sind bei Arthrosen nicht geeignet. Gemäß derzeitigem Wissensstand bleiben sie Patienten mit kleinerem Knorpel-Schaden (z.B. nach Sportunfällen) vorbehalten.

Arthrose Knieoperation – wirklich der letzte Ausweg?

Bevor du dich jedoch für den in diesem Kapitel dargestellten „letzten Ausweg“ einer Knieoperation entscheidest, solltest du unbedingt das nächste Kapitel über Alternativmedizin und weitere Heilmethoden lesen.

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Kniegelenksarthrose – Homöopathie und Alternativmedizin

Alternative Medizin in Form von Ernährung und Gewürzen

Knorpel-Schäden können sich wieder regenerieren. Hierzu ist es jedoch erforderlich die Vorgänge, die zum Abbau des Knorpels führ(t)en, zu stoppen. Sollte zusätzlich eine Gelenksentzündung vorhanden sein, so muss auch diese Entzündung gestoppt werden, denn sie verursacht Schmerzen und schädigt vorhandene Knorpel-Zellen; außerdem verhindert sie die Bildung neuer Knorpel-Zellen.

Bild zu Behandlungsmethoden und Hilfe bei Arthrose Knie, Gonarthrose, Kniegelenksarthrose bzw. Kniearthrose

In Ergänzung zu den unter Ernährung und Behandlung erwähnten Ernährungsempfehlungen, solltest du folgende Esswaren bevorzugt zu dir nehmen; sie stoppen einerseits den Knorpel-Abbau und hemmen andererseits eine eventuelle Entzündung und somit auch Schmerzen im Knie:

  • Ernährung: Viel Gemüse (jeglicher Art), Salate, Obst und Fisch
  • Gewürze: Ingwer, Chili und Kurkuma

Doch damit nicht genug: Wenn ein Knorpel-Schaden ausheilen soll, dann brauchen die Knorpel-Zellen eine unterstützende Versorgung an natürlicher Kieselsäure, die vorrangig in Naturreis, Haferflocken, Bananen, Ackerschachtelhalmen und Brennnesseln enthalten ist.
Außerdem notwendig ist die Zufuhr von Glucosamin, Chondroitin und Kollagenhydrolysat, denn diese stellen die Grundpfeiler für den Knorpel-Aufbau dar.
Hier die richtige tägliche Dosierung:

  • 1 TL Ackerschachtelhalm
  • 450 mg Brennnesselextrakt
  • 1500 mg Glucosaminsulfat
  • 800 mg Chondroitinsulfat
  • 10 g Kollagenpulver

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Athrose Knie – Homöopathie

Kurze Einweisung in die Homöopathie

Homöopathische Arzneimittel sind grundsätzlich apothekenpflichtig und werden als

  • Tropfen
  • Verreibungen
  • Tabletten
  • Streu-Kügelchen (Globuli) und auch als
  • Injektionslösungen

verabreicht.

Die gängigsten Potenzen sind D3, D6 und D12, wobei Rezeptpflicht für Homöopathika bis zu D3 besteht.
Hohe Potenzen wie etwa Q- und LM-Potenzen sowie Injektionslösungen sind zur Selbstbehandlung nicht geeignet, sondern nur dem Homöopathischen Arzt vorbehalten.
Die Dosierung richtet sich stets nach dem Befinden des Erkrankten. So wird etwa bei

  • akuten Erkrankungen eine niedrige Potenz gewählt und die Dosis (zum Beispiel 5 Tropfen, 1 Tablette, 5 Globuli) in kurzen Abständen wiederholt,
  • hoch akuten Zuständen dagegen alle 5 Minuten,
  • akuten Zuständen alle 30 bis 60 Minuten,
  • weniger akuten Zuständen erfolgt die Verabreichung alle zwei Stunden,
  • Besserung der Beschwerden werden die Abstände allmählich verlängert und die Verabreichung schließlich beendet,
  • chronischen Erkrankungen werden meist höher potenzierte Mittel gewählt. Die Dosierung erfolgt 2 bis 3 mal täglich und seltener.

Die Reaktionen nach Anwendung müssen selbstverständlich beobachtet werden. Sobald sich eine deutliche Besserung einstellt, muss das Mittel abgesetzt werden, da die positive Wirkung sonst Einbußen erleidet. Die Einnahme wird erst wieder aufgenommen, wenn sich kein Fortschritt einstellt oder Beschwerden neuerlich auftreten.
Verschlimmern sich die Beschwerden nach einer ersten Anwendung, ist die Anwendung einzustellen. Hier wurde offensichtlich das Mittel zwar richtig gewählt, jedoch in der falschen Potenz verabreicht. Daher: Einlegen einer Therapiepause und nach Abklingen der Beschwerden Fortsetzung der Anwendung mit dem gleichen Mittel jedoch einer anderen Potenzierung.
Sollte nach Stunden weder Besserung noch Verschlechterung erkennbar sein, ist die Anwendung einzustellen, denn hier wurde das Mittel offensichtlich falsch gewählt.
Der Homöopathische Arzt wird bei einer Langzeittherapie, also im Falle chronischer Erkrankungen nach einer mehrwöchigen Anwendung eine Therapiepause verordnen. Im Anschluss an diese Pause wird die Anwendung des Mittel in veränderter Potenz fortgesetzt oder das Mittel gewechselt.

Behandlung der Kniegelenksarthrose durch Homöopathie

Selbst behandeln sollte man nur alltägliche, akute Wehwehchen. Bei starken und andauernden Beschwerden kann die Homöopathie eine unterstützende bzw. begleitende Therapie sein.
Im Falle einer Knie-Arthrose sollte in jedem Fall ein Homöopathischer Arzt zu Rate gezogen werden.



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Weitere Formen von Alternativmedizin bei Arthrose Knie

Topfenwickel bzw. Quarkwickel bei Knie Arthrose

Topfenwickel bzw. Quarkwickel werden seit Jahrhunderten angewendet um Entzündungen und andere Verletzungen des Knies zu behandeln. Diese Wickel haben sich also über einen langen Zeitraum bewährt und werden daher auch heute noch eingesetzt um Blutergüsse, Entzündungen, Zerrungen und vieles andere mehr zu behandeln.

  • Warum und wann hilft ein Topfenwickel (Quarkwickel)?
  • Einer der Hauptbestandteile von Topfen (Quark) ist Kasein, welches eine der Hauptphosphatquellen für den menschlichen Körper darstellt. Wirkt Kasein über die Haut auf das Knie ein, entfaltet es seine entzündungshemmende Wirkung; Entzündungen können daher mittels Topfenwickeln effektiv gekühlt werden. Die Kühlung erfolgt durch den hohen Flüssigkeitsgehalt des Topfens, indem dieser auf der Haut verdunstet und eine angenehme Verdunstungskälte erzeugt.
    Topfen ist jedoch nicht nur entzündungshemmend, sondern lindert auch Schmerzen und lässt Schwellungen abklingen. Die häufigsten Anwendungen im Bereich des Knies erfolgen bei Gelenksentzündungen, Zerrungen, Verstauchungen und Blutergüssen.

  • Der Topfenwickel (Quarkwickel) und seine Anwendung
  • Grundsätzlich ist es egal, welche Art von Topfen (Quark) für den Wickel verwendet wird. Preislich günstiger ist jedoch Magertopfen, der auch in größeren Packungen (halbes Kilo) angeboten wird. Der verwendete Topfen sollte kühl, aber nicht eiskalt für die Anwendung des Wickels sein.
    Bewährt hat sich auch die Verwendung einer Unterlage (wie etwa leicht waschbare Tücher oder auch Papiertischdecken), um eine Verunreinigung unterhalb des behandelten Knies zu vermeiden.

    • Topfenwickel (Quarkwickel) – Variante 1
    • Für den Wickel wird etwas Topfen (Quark) auf das Knie gegeben und mit Verbandsmaterial umwickelt. Um ein Verrutschen zu vermeiden, sollte der Verband außerdem fixiert werden. Hierzu kann zum Beispiel braunes Pflaster oder ein anderes Klebeband verwendet werden.

    • Topfenwickel (Quarkwickel) – Variante 2
    • Sollte kein Verbandsmaterial zur Verfügung stehen, kann selbstverständlich auch ein Tuch, wie etwa ein Geschirr-, Hand-, oder Baumwolltuch verwendet werden. Dazu wird der Länge nach ein breiter Streifen Quark auf das Tuch aufgetragen. Im Anschluss wird das Tuch so eingeschlagen, dass der Topfen sich im Innern des Tuches befindet. So vorbereitet, wird das Tuch nun um das Knie gelegt und ebenfalls fixiert (entweder verknotet oder wie bei Variante 1 mittels Pflaster oder Klebeband).
      Der Unterschied zu Variante 1 ist, dass der Topfen (Quark) hier keinen direkten Hautkontakt hat, jedoch trotzdem seine volle Wirkung entfaltet.

     

    Wenn der Topfen (Quark) nach einiger Zeit zu warm oder bröselig wird, sollte der Wickel vom Knie entfernt werden. Unmittelbar danach kann ein bzw. können weitere Wickel angelegt werden, denn es gibt über den Tag verteilt keine Begrenzung, wie oft ein Wickel gemacht werden sollte oder angelegt werden darf.
    Die Häufigkeit der Anwendung ist abhängig vom Grad der Entzündung. Je stärker die Entzündung bzw. die eingangs erwähnten Verletzungen, umso öfter sollte der Topfen- bzw. Quarkwickel erfolgen, damit die angenehm kühlende Wirkung aufrecht bleibt.

Positive Gedanken, Bewegung und Kräftigung der Muskeln

Die neuesten Studien aus Quantenphysik, Medizin und Biologie beweisen, dass auch positive Gedanken den Heilungsprozess unterstützen. Doch nur positive Gedanken allein werden nicht ausreichend sein, um tatsächliche Ergebnisse zu erzielen. Auch (positives) Handeln ist unumgänglich, um entsprechende Erfolge zu zeitigen.
Nur durch ausreichende Bewegung können die Gelenke gut versorgt werden. Genauso wie ein Individuum ohne Nahrungsaufnahme verhungert, verhungern Gelenke ohne entsprechende Bewegung. Gesunde Gelenke brauchen eine Muskulatur, die Belastungen von den Gelenken fernhält. Ein regelmäßiges und richtig dosiertes Krafttraining ist daher unumgänglich.
Siehe hierzu im Kapitel Arthrose Knie – Übungen (hier klicken).

Noch ein Hinweis zu Schmerzmitteln im Falle von Gonarthrose

Wenn auch eine Infiltration des Kniegelenks mit Cortison einen nachgewiesenen stark schmerzstillenden und entzündungshemmenden Effekt hat, so ist andererseits auch klar, dass Schmerzmittel die Knorpel-Zellen angreifen und mit großen Nebenwirkungen zu rechnen ist.
Schmerzmittel (nicht-steroidale Antirheumatika oder Cortison) sind daher im Falle einer Behandlung mittels Alternativmedizin die falsche Wahl, denn dadurch verschlimmert sich der Zustand der ohnehin schon geschädigten Knorpel.

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Arthrose Knie – Ernährung

Eine ungesunde Ernährung spielt bei der Entstehung vieler Krankheiten eine bedeutende Rolle, so auch bei Entstehung der Kniegelenksarthrose.
Eine Umstellung der Ernährung bei Gonarthrose wird nicht unbedingt die Knie-Arthrose heilen, kann jedoch den Verlauf nachweislich günstig beeinflussen und somit einer Verschlechterung der Arthrose vorbeugen.

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Gesunde Ernährung bei Arthrose Knie

Da auch Übergewicht und fettreiche Ernährung mit ungesunder Ernährungsweise in Zusammenhang stehen, wirken sie sich ebenfalls negativ auf die Knie-Gelenke aus. Daher:

Bei Knie-Arthrose folgende Ernährung vermeiden!

  • Gesättigte Fettsäuren
  • Käse sowie fettreiche Milchprodukte
  • Kaffee
  • Alkohol
  • Gehärtete Fette (z.B. Margarine)
  • Übermäßiger Fleischkonsum

Dagegen beeinflusst eine fettarme und vitaminreiche Ernährung die Arthrose Knie positiv. Daher:

Diese Ernährung bei Gonarthrose vorziehen!

  • Calcium-reiche Ernährung (z.B. Brokkoli, Grünkohl, sämtliche Kopfkohl-Arten etc.)
  • Magere und fettarme Milchprodukte
  • Ungesättigte Fette (z.B. Olivenöl)
  • Ballaststoffreiche Nahrung (wie z.B. Naturreis)
  • Kaltwasser-Fische (Lachs, Makrele, Hering, Thunfisch Sardine etc.); diese sind reich an Omega-3-Fettsäuren
  • Knoblauch, Zwiebeln und Lauch-Gemüse (diese enthalten den Wirkstoff Diallyl Sulfat, der nachweislich eine den Knorpel schützende Wirkung aufweist und daher die Arthrose verlangsamt)

Siehe hierzu auch unter Kniegelenksarthrose – Homöopathie und Alternativmedizin (hier klicken).

Ernährung bei Arthrose wissenschaftlich untersucht

Bei Menschen im Alter von 44 bis 70 hat sich ein hoher Anteil an vegetarischer Ernährung mit vielen Früchten und Gemüse als den Knorpel schützend erwiesen. Das Körper(über)-Gewicht spielte in diesem Fall keine Rolle, das heißt, dass die positive Wirkung der pflanzlichen Ernährung unabhängig vom Körpergewicht beobachtet werden konnte.

Arthrose Knie und Übergewicht

Gewichtsabnahme lässt die Knie-Gelenke wieder aufleben, was in einer Studie über den Zusammenhang von Übergewicht und Gonarthrose festgestellt wurde. So schreitet die Arthrose Knie bei normal gewichtigen Menschen erst in höherem Alter fort. Dagegen wurde bei jungen, gesunden aber übergewichtigen Patienten wurde ein Rückgang des Knorpels bereits in jungen Jahren beobachtet.
Die allgemeine Zunahme des Übergewichts der Bevölkerung zieht eine ebenso ansteigenden Rate an Arthrose-Erkrankungen nach sich.

Kniegelenksarthrose und Heilfasten

Da beim Heilfasten unabdingbar die Kilos purzeln, konnte die positive Wirkung mit Bezug auf Beweglichkeit und Schmerz-Freiheit auch hierbei bestätigt und wissenschaftlich belegt werden.
Bereits nach zwei Wochen konnte ein Rückgang der Gelenkschmerzen verzeichnet werden. Noch interessanter jedoch war die Beobachtung, dass der Schmerz-Rückgang nachhaltig war: Sogar drei Monate nach Beendigung des Heilfastens konnte diese positive Entwicklung noch festgestellt werden.

„Knorpel-Ernährung“ bei Arthrose Knie

Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel wie Chondroitinsulfat oder Glucosamin sowie gewisse Vitamine beeinflussen Symptome bei Arthrose günstig. Dies wurde bislang noch nicht zufriedenstellend wissenschaftlich belegt; doch da Nahrungsergänzungsmittel dem Körper nicht schaden, einfach ausprobieren und wenn sie helfen, warum nicht?
Siehe hierzu auch im Kapitel Kniegelenksarthrose – Behandlung (hier klicken).

Literatur zum Thema Ernährung bei Gonarthrose

Hier eine kleine Auswahl an Büchern,
die dich bei der Behandlung der Gonarthrose durch Ernährung unterstützen sollen.


*** Weitere Literatur findest du nach Klick auf einen der Links in der Tabelle. ***


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Gonarthrose – Übungen

Da ich zu diesem Thema 21 Übungen zusammengestellt habe, die helfen, Schmerzen bei Arthrose Knie zu mindern bzw. aufzulösen, ist dieses Kapitel naturgemäß etwas länger ausgefallen. Ich habe daher eine eigene Seite für die Übungen bei Kniegelenksarthrose erstellt. Auf dieser Seite findest du auch ein Video, in dem alle 21 Übungen gezeigt und ausführlich erklärt werden.
Solltest du vorerst jedoch nur an Literatur interessiert sein, in der Übungen bei Gonarthrose vorgestellt werden, so darf ich dich auf die folgende Tabelle verweisen.
Zur Seite mit den Übungen geht’s hier (klick)!

Literatur zum Thema Arthrose Knie – Übungen

Auch einige Literatur-Tipps für verschiedenste Übungen zur Linderung der Schmerzen im Falle von Arthrose Knie habe ich für dich zusammengestellt.
Gonarthrose – Literatur-Tipps (klick)!

12 Power-Übungen bei Gonarthrose

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Arthrose Knie – Sport

Sport bei Kniegelenksarthrose – Grundsätzliches

Um einen erfolgreichen Trainingseffekt zu erlangen und dadurch seinem Körper wirklich Gutes zu tun, sollte Sport im Falle von Arthrose Knie individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden. Das bedeutet, dass der Trainingsumfang an die persönliche Kondition angepasst werden muss, denn Arthrose entsteht einerseits durch zu wenig Bewegung, aber andererseits kann auch zu viel Bewegung die Ursache sein.
Suche dir daher anfangs Übungen aus, die dir leicht fallen und auf die du dann langsam aufbauen kannst. Die Belastung sollte dabei nicht zu einseitig sein und der ganze Körper sollte ins Training einbezogen werden. Das Wichtigste beim Training ist, dass du die ganze Zeit über schmerzfrei bleibst, was bedeutet, dass du dich bei stärker werdenden Beschwerden schonen solltest. Wie die meisten Hobby-Sportler solltest auch du mindestens drei Tage pro Woche trainieren. Aber auch tägliche 30 Minuten stellen eine gute Lösung dar.
Sport ist wahrscheinlich die einzige Therapie bei Arthrose Knie, die auch Spaß machen kann. Außerdem kannst du dadurch selbst die Initiative ergreifen, im besten Fall eine Operation vermeiden und obendrein gegen sonstige Erkrankungen vorbeugen.
Besprich dich also mit deinem Arzt und beginne bestenfalls noch heute mit deinem Training.

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Arthrose Knie – Sport als Prävention?

Durch Bewegung produzieren unsere Gelenke eine Schmiersubstanz (= Synovialflüssigkeit), die einerseits dämpfend wirkt und andererseits als Gleitmittel für eine reibungslose Beweglichkeit sorgt. Außerdem enthält sie Nährstoffe, die die Gelenksknorpel versorgen und dadurch als Schutzmantel der Gelenkflächen gesund erhält.
Durch ein regelmäßiges Training werden auch die Muskeln und somit der Halteapparat gestärkt, der die Gelenke umgibt und stabilisiert. Fazit: Sport ist wichtig, um Arthrose vorzubeugen. Doch auch für Arthrose-Patienten ist Sport auf jeden Fall empfehlenswert.

Kniearthrose – Sportarten (empfohlene)

Grundsätzlich ist nicht jede Sportart geeignet. Vor allem Ballsportarten, bei denen schnelles anlaufen, stoppen, schnelle Richtungsänderungen sowie andere abrupte Bewegungen nötig sind, sollten tunlichst unterlassen werden. Auch Sportarten, die in Hallen mit rutschfesten Böden durchgeführt sollten gemieden werden, denn diese Böden sind „Gift“ für die Knöchel und auch Kniegelenke.
Die Knie sollten also mit wenig bis gar keinem Gewicht belastet werden; aus diesem Grund sollten auch Sportarten wie Skifahren oder übertriebenes Krafttraining nicht in Erwägung gezogen werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass von Extrem- und Leistungssport, aber auch von sportlichen Wettkämpfen Abstand genommen werden sollte.

  • Schwimmen bei Kniegelenksarthrose

  • Schwimmen, das Allheilmittel gegen jede Form der Arthrose!? –
    Grundsätzlich werden durch die Schwerelosigkeit im Wasser die Gelenke entlastet und das Körpergewicht vermindert, welches sonst auf diese einwirkt. Außerdem bietet Wasser einen angenehmen Massageeffekt, die Herzfrequenz wird durch den Wasserdruck gesenkt, Koordination, Ausdauer und Muskelaufbau werden gefördert.
    Allerdings: Brustschwimmen belastet die Knie unratsam, es sollte daher bei Arthrose Knie vorrangig Rückenschwimmen und Kraulen in Erwägung gezogen werden.

  • Rad fahren bei Gonarthrose

  • Dies ist die zweitbeste Möglichkeit um Sport bei Arthrose Knie zu betreiben. Sie kann sowohl im Freien als auch daheim am Home-Trainer (Ergometer) praktiziert werden.
    Allerdings ist es in beiden Fällen äußerst wichtig die folgenden Punkte zu beachten und das Rad entsprechend anzupassen:

    • Sattelhöhe: Beim aufrechten Sitzen auf dem Sattel sollte das gestreckte Bein das Pedal erreichen.
    • Lenkerhöhe: Der Lenker muss höher eingestellt sein als der Sattel.
    • Pedalkontakt: Der Kontakt mit dem Pedal findet zwischen Ballen und Mittelfuß statt.
    • Kniewinkel: Das ist der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel, der erreicht wird, wenn das Pedal hinunter gedrückt wird; er sollte unbedingt mehr als 90 Grad betragen.

    Obendrein sollte das Rad möglichst viele Gänge haben, um den Widerstand bestmöglich an die jeweiligen Anforderungen anpassen zu können.
    Grundsätzlich sollten beim Fahren die niedrigeren Gänge bevorzugt werden, sodass die Trittfrequenz zwischen 80 und 100 Pedalumdrehungen pro Minute liegt. Die Beine sollten zu keinem Zeitpunkt ganz durchgestreckt werden. Dementsprechend gilt das gleiche für den Ergometer: 25 – 50 Watt bei hoher Trittfrequenz.

  • Laufen (joggen) trotz Kniearthrose?

  • Warum nicht? – Die wichtigste Voraussetzung jedoch für diese Art von Sport sind gut gedämpfte Schuhe, die das Gewicht abfedern. Dabei sollten Strecken, die bergauf oder bergab führen, sowie harte Untergründe (wie zum Beispiel Asphalt) vermieden werden. Um die Gelenke zu schonen, ist das Laufen auf ebenen Waldwegen oder speziellen Laufbahnen, wie zum Beispiel mit Rindenmulch gepolsterten, empfehlenswerter. Außerdem sollte eher in einem langsameren Rhythmus gelaufen werden, denn beim schnelleren Laufen werden Hüft-, Knie- und Fußgelenke extremer belastet.

  • Nordic Walking bei Kniearthrose

  • Sollten beim Laufen Schmerzen spürbar sein, wäre Nordic Walking vermutlich die bessere Lösung als laufen, denn die Belastung ist nur halb so groß wie beim Joggen. Die hierbei verwendeten Stöcke unterstützen die Verteilung des Körpergewichts und fördern außerdem die Bildung der Oberkörpermuskulatur.
    Allerdings ist es besonders wichtig beim Nordic Walking auf die richtige Technik die, die sogenannte ALFA-Technik zu achten; dies bedeutet:

    • A: aufrechte Haltung
    • L: langer Arm
    • F: flacher Stock
    • A: angepasste Schrittlänge

Arthrose Knie – Medizinische Trainingstherapie

Dabei handelt es sich um ein Trainingsprogramm, welches von einem Arzt überwacht wird und verschiedene sportliche Übungen in sich vereint. Der Körper wird als Ganzes gefordert, denn selbstverständlich wird hierbei auch die individuelle Atmung und das Herz-Kreislauf-System berücksichtigt. Als Faustregel für die ideale Pulsfrequenz gilt: 180 minus Lebensalter.
Angewandt werden Elemente aus dem Kraft- und Ausdauersport sowie Koordinations- und Dehnungsübungen, die ohne weiteres auch gut zu Hause praktiziert werden können.

Arthrose Knie – weitere sinnvolle Sportarten

Wer gerne alle seine Gelenke gut trainieren und somit schmieren möchte, sollte Langlaufen im Winter betreiben.
Wer lieber daheim als im Freien Sport betreiben möchte, sollte Gymnastik ausprobieren. Hierbei wird keine Belastung auf die Gelenke ausgeübt, sondern die Bänder und Sehnen werden gedehnt, was sich wiederum positiv auf die Beweglichkeit auswirkt und zur Entspannung der Muskulatur beiträgt.
Um die Muskeln wieder zu lockern, sollte grundsätzlich jedem sportlichen Training eine abschließende Dehnungseinheit durchgeführt werden.

Sport bei Arthrose im Knie – Hilfsmittel

Hier eine kleine Auswahl an Hilfsmitteln,
die dich beim Sport bei Arthrose im Knie unterstützen.




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Arthrose Knie – Schuhe

Selbstverständlich spielen die richtigen Schuhe bei Arthrose Knie eine entscheidende Rolle, wenn es gilt Schmerzen zu vermeiden. Vor allem bei längeren Wanderungen oder ähnlichen Vorhaben ist entsprechendes und bequemes Schuhwerk unerlässlich.

Bild zu Behandlungsmethoden und Hilfe bei Arthrose Knie, Gonarthrose, Kniegelenksarthrose bzw. Kniearthrose

Orthopädische Schuhe bei Kniegelenksarthrose?

Grundsätzlich ist es nicht erforderlich bei Arthrose Knie orthopädische Schuhe zu tragen.
Solltest du bequeme Schuhe gefunden haben, die dir passen und die du jeden Tag tragen kannst, reicht das vollkommen aus. Aufgrund ihrer Dämpfung eignen sich vor allem Laufschuhe, um bequem durchs Leben zu gehen. Sicherlich ist es nicht jedermanns Sache tagtäglich mit derartigen Schuhen aufzutreten, allerdings gibt es heutzutage unzählige Modelle, die auch eleganteren Anlässen würdig erscheinen.
Doch zurück zum orthopädischen Schuhwerk! – Selbstverständlich ist es kein Fehler solche Schuhe zu kaufen oder zumindest in einem Fach-Geschäft zu testen. Hierbei wirst du vermutlich feststellen, dass sie besonders bequem sind und den Alltag deutlich erleichtern. Und wenn die Schuhe nicht hundertprozentig entsprechen, kannst du sie anpassen lassen. Was allerdings ein Problem sein könnte, solcherart hergestellte Schuhe haben selbstverständlich ihren Preis.

Die richtigen Schuhe bei Arthrose Knie – flach und bequem

Wie bereits erwähnt, sollten die Schuhe möglichst bequem sein und sollten daher nicht unbedingt nach einem bestimmten Stil ausgesucht werden. Abendschuhe müssen hinsichtlich des Trage-Komforts nicht unbedingt die Besten, sollten aber dennoch angenehm zu tragen sein. Dagegen dürfen die Schuhe für den Alltag nirgends drücken oder einengen, sie müssen dem Fuß ausreichend Raum lassen und sollten ein angenehmes Geh-Gefühl vermitteln. Daher sind flache Schuhe (eventuell mit geringem Absatz; siehe unter „High Heels“ weiter unten) die beste Wahl, wenn du von Arthrose Knie geplagt wirst. Derartig beschuht, ist es auch möglich aktuellen Trends zu folgen und sich relativ modisch einzukleiden.

Zu vermeiden bei Gonarthrose – High Heels!

High Heels – der Traum vieler Frauen, aber selbstverständlich auch der Männer!
Doch leider hat sich dieser Traum bei Arthrose allgemein und speziell bei Gonarthrose ausgeträumt.
Die oft über 10 cm hohen Absätze verändern die Körperhaltung derart, dass die Beschwerden sich nur noch weiter verschlimmern. Es sind daher derartige Schuhe bei Kniegelenksarthrose die schlechteste Wahl, die du treffen kannst.
Wenn du allerdings auf keinen Fall auf Absätze verzichten möchtest, kannst du es mit niedrigen (max. bis 5 cm Höhe) versuchen. Außerdem sollten die Absätze breit sein, um die Gefahr des Umkippens zu verringern. Achte beim Kauf der Schuhe unbedingt darauf, ob du irgendwo Anzeichen von Schmerzen wahrnimmst. Wenn dies der Fall ist, Hände weg von diesen Schuhen und andere probieren!

Schuhe, nicht nur bei Arthrose Knie

Nachfolgend einige Tipps für Schuhe, sowohl bei Arthrose Knie, aber auch für gesunde Füße.

Hier eine kleine Auswahl an Schuhen
(nicht nur bei Gonarthrose)

*** Weitere tolle Schuhe findest du nach Klick auf einen der Links in der Tabelle. ***


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Abschließend hoffe ich, dass ich dir mit dieser Seite helfen konnte, deine Arthrose Knie bzw. Gonarthrose zu verhindern, zu lindern bzw. eventuell sogar zu heilen.
Wenn dem so ist, freue ich mich über deine Empfehlung bei einem (oder auch mehreren) der nachstehend angeführten Social Media Portalen!
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